2008: Doppeljubiläum im Kreisverband

Am Samstag standen zunächst Sport und Spaß auf dem Plan. Das Indiaca-Training am Morgen war für uns alle sehr anstrengend, aber wir hatten viel Spaß und Neues dazugelernt. Rund um die Lindenmühle hieß es am Nachmittag „Wasser für die Mühle – Fun und Action“. Wir haben Strohballen gerollt, ich habe den Bach trockenen Fußes ohne Brücke überquert und das Rasenmäher-Traktorfahren hat besonders den Jungs viel Spaß bereitet.
Am Abend feierten wir einen Lobpreis-Gottesdienst unter dem Thema: „Begegnung“, der mir sehr gut gefallen hat. Die Emser Band hat ihn mit modernen Liedern begleitet. An verschiedenen Stationen wurde uns verdeutlicht, dass Jesus uns beschenkt und liebt.
Nach dem Gottesdienst ging es raus ans Lagerfeuer, wo Max Hamsch aus alten Lindenmühlen-Zeiten berichtete. Für mich war es interessant zu hören, was in der Mühle schon alles passiert ist, und wie viel Segen Menschen dort schon erfahren haben. Nach einem erlebnisreichen Tag suchten nun viele ihre Zimmer auf, einige fuhren nach Hause. Aber wir Jugendlichen hatten immer noch nicht genug, und für uns gab es dann noch eine kleine Überraschung im Festsaal.
Am Sonntag wurde von fleißigen Helfern alles für den Gottesdienst aufgebaut. Da die Sonne lachte, konnte alles im Freien stattfinden, was auch gut war, denn der Hof füllte sich mit vielen Gästen, die dem Kreisverband und der Lindenmühle verbunden sind. Im Festsaal hätte die große Schar kaum Platz gefunden. Heiner Eberhard aus der Klostermühle predigte, und die Band aus Dachsenhausen begleitete die Lieder.
Reinhard Römer wurde vom Kreisvorstand ein „Dankeschön“ überreicht für die viele Arbeit und Zeit, die er als Vorsitzender des Hausvorstandes in die Mühle gesteckt hat.
Beim Mittagessen – die Grillmeister des CVJM Nastätten hatten leckere Steaks und Würstchen zubereitet – tauschte man sich aus, da Viele sich lange nicht gesehen hatten.
Nachmittags wurden von Monika Hamsch noch Filme und Dias aus vergangenen Jahren gezeigt. Pfr. Preis und Max Hamsch konnten noch so manche Anekdote dazu erzählen. Ich fand es interessant, einmal die Geschichte, wie es zum Kauf der Mühle kam, oder die Sache mit dem „Hahnensee“ zu hören.
Nach Kaffee und Kuchen und letzten Gesprächen machte man sich auf den oft weiten Heimweg und Dank vieler Helfer war die Mühle auch schnell wieder aufgeräumt.
Mir hat das Wochenende gut gefallen, da ich viele Sachen über die Mühle und den CVJM erfahren habe, was mir bis dahin unbekannt war, und dass ich mit anderen jungen und älteren CVJMern das Mühlen- und Kreisverbandsjubiläum feiern konnte.
Anna Hartmann